Portrait

Inspiration


Ralph legt grossen Wert auf erstklassige Zutaten. Regionale Produkte und Nachhaltigkeit stehen bei seinen Gerichten im Fokus.
Das zahlt sich aus – für Mensch, Tier und Natur. So entsteht guter Geschmack, ganz natürlich.

Kochlust

Von Anfang an

Der im ostschweizerischen Flawil geborene Ralph Schelling entschied sich schon früh für eine Kochlaufbahn. Und wusste genau so früh, dass ihn die Leidenschaft für diesen Beruf nicht auf einen konventionellen Karrierepfad führen würde.

Sein Fleiss und Entdeckergeist zog unmittelbar nach dem Gewinn des «Swiss Culinary Cup» auch die Aufmerksamkeit der spanischen Handelskammer auf sich. Diese entscheid sich, Ralph für ein 14 Monate dauerndes Wanderpraktikum in die besten Küchen des Landes einzuladen – was dazu führte, dass der junge Schweizer beim längst legendären Ferràn Adrià in dessen «El Bullì» als Gastkoch in den heiligen Hallen arbeiten durfte. Und das war nur der bekannteste der spanischen Köche, bei denen Ralph ein Gastspiel abgeben durfte.

Das Rüstzeug für diesen Sieg hat sich Ralph während seiner Ausbildung in den «Kunststuben» des Küsnachter Spitzenkochs Horst Petermann geholt. Auch während seiner Ferien lernte Ralph fleissig – am Herd anderer Spitzenköche. Die Öffentlichkeit wurde im Jahr 2008 erstmals auf Ralph aufmerksam: Als jüngster Gewinner des renommierten «Swiss Culinary Cup», eine der wichtigsten Auszeichnungen der Schweizer Kochgilde.

Von den besten zu lernen, blieb Ralph Schellings Maxime. So war er bei Heston Blumenthal im «Fat Duck» im britischen Bray am Herd. Im «Ryugin» in Tokio machte er sich mit der Kaiseki-Küche vertraut, im «Ikarus» von Red Bull in Salzburg mit der Haute Cuisine der europäischen Luxusklasse. In der Schweiz hat er in der Truppe des Bünder Starkochs Andreas Caminada mitgewirkt. Die mitunter harte Arbeit hat sich ausgezahlt: Ralph kennt die sprichwörtliche „kulinarische Welten“ inzwischen in- und auswendig.

Was entsteht im Kopf eines jungen Mannes, der so vielen fantastischen Talenten über die Schulter schauen darf? Natürlich vor allem eins – ein gigantisches Archiv von Aromen, Texturen und Kombinationen, deren beste Ralph Schelling mit jeder seiner Kreationen neu trifft.